TIPPS beim Immobilienkauf

TIPPS beim Immobilienkauf
Was Sie beim Kauf einer Immobilie beachten sollten!!!
Wenn Sie in Betracht ziehen, eine Immobilie zu erwerben, sollten Sie auf jed
en Fall nachstehende, von BGW-Immobilien extra für Sie erarbeitete kleine Checkliste beachten.
Checkliste, was ist beim Immobilienkauf zu beachten!!!
1.) Die Lage des Objekts ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Wenn diese nicht stimmt, kann das Traumobjekt schnell zum Albtraum werden. Wie weit ist es z.B. zur Schule, Kindergarten, Arbeit, Apotheke, Einkaufszentren, welche Fahrzeiten muss man tagtäglich einplanen. Ein langer Anfahrtsweg zur Arbeit, lässt aus einem 8 Stundentag schnell einen 10 – 12 Stundentag werden. Wie schnell ist in gesundheitlichen Notfällen Hilfe zu erwarten.
2.) Nachbarbebauung: Sind die Nachbargrundstücke schon bebaut? Wenn nicht, beim Bauamt Einsicht in den Bebauungsplan nehmen, welche Gebäude sind in Planung oder schon genehmigt. Eine nachträgliche Nachbarbebauung unmittelbar am Objekt wie Kindergarten, Schule, Hochhaus, Schnellstraße, Autobahn würde den Wert des Objekts, auch bei einer Luxusimmobilie, wie beim Crash an der Börse in den Keller rauschen lassen.
3.) Sind Geruchs- oder Lärmbelästigungen z. B. von Schnellstraßen, Autobahnen, Industrie, Landwirtschaft usw. zu erwarten? Bei Verdacht sollten Sie das Objekt mehrfach besichtigen, und zwar, wenn der Wind aus verschiedenen Richtungen kommt. Hierzu im Internet recherchieren. Eine ca. 1 km weit entfernte Autobahn ist an manchen Tagen evtl. gar nicht zu hören, dafür aber, wenn der Wind gedreht hat,  so laut, als würde man direkt daneben wohnen.
4.) Verkehrsanbindung, wie weit ist es zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch Kinder werden älter und müssen den Weg aus der Disko nach Hause finden. Im schlimmsten Fall per Autostopp, im günstigsten dürfen Sie jedes Wochenende, bis zur Fahrerlaubnis, den Taxifahrer spielen.
5.) Sind Überflutungen oder Hochwasser zu erwarten? Liegt das Objekt im Tal oder einer Senke? Fragen Sie Nachbarn und Anlieger ob gelegentlich mit Straßenüberflutungen durch Flüsse und Seen zu rechnen ist. Ein ruhiges Anliegrobjekt in der Nähe von Seen und Mooren kann im Sommer schnell zur Mücken- und Ungezieferplage werden, dann gehört ein lauschiger Sommerabend im Freien schnell der Vergangenheit an.
6.) Wie ist die Beschattung des Objektes, neben ungünstig gelegenen Berghängen kann schon am Nachmittag keine Sonne mehr scheinen. Hohe Bäume werfen ihre Schatten voraus, wenn diese in die falschen Richtung gepflanzt sind, ist auch im Sommer der Einsatz von zusätzlichen Lichtquellen gefragt, der Rasen wächst nicht und eine Eigenversorgung mit Gemüse usw. ist nicht möglich. Wenn die Bäume  der Baumschutzverordnung unterliegen, haben Sie keine Möglichkeit, diese zu entfernen, auch wenn andere etwas anderes erzählen, erkundigen Sie sich vorsichtshalber bei der Gemeinde.
7.) Bei einer Gebrauchtimmobilie wegen evtl. Bausachmängeln einen Fachmann mit hinzuziehen. Beim Verkäufer nachfragen, ob in der Vergangenheit Feuchteschäden in Keller oder Haus vorhanden waren. Nachfragen, wie alt Fenster, Außenwände, Dach, Heizung und Haustechnik, Elektronik, Rollos, Versorgungsrohre, Balkon- und Brüstungen sind, hierzu eine Liste anfertigen und abhaken. Energetischen Zustand prüfen lassen. Nachfragen, ob im Laufe der Jahre Anbauten vorgenommen wurden, hierüber einen Nachweis verlangen und prüfen, ob diese evtl. genehmigungspflichtig waren und wenn, die Genehmigung zeigen lassen, dass es kein Schwarzbau ist, und Sie diesen auf Ihre Kosten entfernen müssen. Eine Sanierung kann im schlimmsten Fall für Sie unbezahlbar werden.
8.) Kaufpreis überprüfen, ob er angemessen ist, oder die Immobilie zu Liebhaberpreisen angeboten wird. Nicht um jeden Preis kaufen, auch wenn man sich die Immobilie einbildet, bei einem überteuertem Objekt kommt spätestens, wenn das Objekts wieder verkauft werden soll oder muss, das böse Erwachen in Form von hohem Geldverlust. Bei der Gemeinde nachfragen, ob das Objekt erschlossen ist, oder Erschließungskosten jetzt oder später zu erwarten sind. Den Verkäufer fragen, warum die Immobilie verkauft wird, dabei unbedingt auch bei den umliegenden Nachbarn nachfragen, ob es bei dem zu verkaufenden Objekt Besonderheiten gibt.

9.) Kaufnebenkosten
, wie Notarkosten, Grunderwerbssteuer und evtl. Maklergebühren mit in die Kalkulation einfließen lassen, je nach Bundesland können das schnell mal 8-11 % des Kaufpreises sein.
10.) Evtl. einen Immobilienfachmann hinzuziehen und über ihn die Preisverhandlung oder den Check des Objektes führen lassen. Wenn Sie die Immobilie nicht zu jedem Preis kaufen möchten, sind Preisverhandlungen über einen Immobilienfachmann mit erheblicher Preisminderung möglich. Bei der Preisverhandlung  helfen wir Ihnen gerne auf Honorarbasis.
Sollte Ihnen der kleine Ratgeber gefallen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns weiter empfehlen oder unsere weiteren Dienste in Anspruch nehmen.
Gerne übernehmen wir für Sie den Verkauf Ihrer Bestandsimmobilie, und begleiten Sie auch über den Notartermin hinaus.